Während die Schienen auf den Zähnen sind, fühle ich auch am zweiten Tag mit Schiene 2 keinen wirklichen Druck oder gar Schmerz. Bei Herausnehmen geht es dann aber los: Der Moment, in dem die Schienen mit einem Knack von den Attachments gezogen werden, ist deutlich spürbar. Beim Essen machen sich heute vor allem die Eckzähne bemerkbar, aber auch die unteren Frontzähne sind mit von der Partie. Da Invisalign und die aktuellen Anfangsschmerzen (zum Glück) im Alltag ja nicht jeden Moment im Vordergrund stehen, erschrecke ich beim Aufbeißen auf Hartes dann doch manchmal, wenn der Schmerz durch den Kiefer zieht.
Das Speicheln und Lispeln hat sich mittlerweile komplett verflüchtigt, die trockenen Lippen werden besser und ich denke nicht mehr in jeder öffentlichen Situation an die Schienen. Was mir allerdings zunehmend schwerer fällt, ist die Tatsache, dass ich am Nachmittag nicht einfach mal so was Süßes essen oder einen Kaffee trinken kann...
Hier erfährst du, wie es mir mit Invisalign ergeht: Ich berichte über meine Erfahrungen als erwachsene Zahnspangenträgerin und erzähle euch von alltäglichen Problemen und Fortschritten.
Freitag, 10. Februar 2017
Donnerstag, 9. Februar 2017
Die ersten Stunden mit Schiene 2
Der Termin beim KO war recht unspektakulär. 5 Minuten "polieren" in den Zahnzwischenräumen, Begutachtung der alten und neuen Schienen auf den Zähnen und 30 Sekunden Smalltalk mit der Ärztin.
Die Neuen sitzen gut, fester als die Vorgänger. Von Druck oder gar Schmerz kann aber keine Rede sein. Mal sehen, wie es morgen beim Beißen aussieht...
Ich habe zwei weitere Paare mit nach Hause bekommen und muss mich erst in 6 Wochen wieder sehen lassen. Einen Unterschied zwischen Schiene 1 und 4 sehe ich noch nicht. Grrr.
Die Neuen sitzen gut, fester als die Vorgänger. Von Druck oder gar Schmerz kann aber keine Rede sein. Mal sehen, wie es morgen beim Beißen aussieht...
Ich habe zwei weitere Paare mit nach Hause bekommen und muss mich erst in 6 Wochen wieder sehen lassen. Einen Unterschied zwischen Schiene 1 und 4 sehe ich noch nicht. Grrr.
Dienstag, 7. Februar 2017
Schiene 1 - Tag 13
Die Schienen machen den Schnupfen nicht wirklich schlimmer. Immerhin standen die Schienen nicht mehr so im Vordergrund, sondern eher das lästige Nase putzen... Das Reden lief heute entspannter und recht gut. Ich merke die Schienen kaum noch, bzw. empfinde sie zumindest nicht mehr als störend. Außer der Tatsache, dass man bei 15 Minuten Mittagpause gerade mal 5 Minuten Zeit zum Essen hat, weil die Teile ja gepflegt werden wollen und die Zähne selbstverständlich auch... Also sieht ein Arbeitstag wie heute wie folgt aus: 6:00 Uhr Frühstück, Arbeit ohne Zwischenmahlzeiten, 13:15 Uhr schnell zwei Toasts und einen Schokoriegel, Arbeit, 16:30 Uhr mit knurrendem Magen endlich zu Hause, Abendessen schon um 17 Uhr. Dann möglichst früh ins Bett, damit kein Hunger aufkommt...Aber zum Glück ist ja nicht jeder Tag so...
Übermorgen ist der erste Schienenwechsel. Es wird wohl auch Zeit. Denn die Aligner sitzen nicht mehr stramm und es drückt überhaupt nicht mehr.
Übermorgen ist der erste Schienenwechsel. Es wird wohl auch Zeit. Denn die Aligner sitzen nicht mehr stramm und es drückt überhaupt nicht mehr.
Montag, 6. Februar 2017
Schiene 1 - Tag 12
Nach dem Wochenende nun wieder der erste Arbeitstag. Wieder mal sehr sprachintensiv und daher super anstrengend. Mir fällt vermehrt auf, dass ich immer ungewollt versuche, den Speichel aus den Schienen rauszusaugen. Das soll nur keine blöde Angewohnheit werden, da muss ich wirklich drauf achten.
Wenn ich mit der Zunge am Rand der unteren Schiene auf Gaumenseite entlangtaste, merke ich, dass das Plastik nicht mehr so fest anliegt. Da sind richtige kleine Wölbungen. Mal sehen, ob Schiene 2 wieder fester anliegt... In drei Tagen werde ich es wissen...
Ansonsten merke ich, dass eine Erkältung im Anmarsch ist. Das wird mit den Schienen sicherlich eine Herausforderung so ganz ohne Lutschbonbons und "Tee wann immer mir danach ist"...
Wenn ich mit der Zunge am Rand der unteren Schiene auf Gaumenseite entlangtaste, merke ich, dass das Plastik nicht mehr so fest anliegt. Da sind richtige kleine Wölbungen. Mal sehen, ob Schiene 2 wieder fester anliegt... In drei Tagen werde ich es wissen...
Ansonsten merke ich, dass eine Erkältung im Anmarsch ist. Das wird mit den Schienen sicherlich eine Herausforderung so ganz ohne Lutschbonbons und "Tee wann immer mir danach ist"...
Sonntag, 5. Februar 2017
Schiene 1 - Fotos mit und ohne Schienen
Ich habe mal allen Mut zusammengefasst und meine schrecklichen, schiefen Zähne von Nahem fotografiert. Mit Schiene (unteres Bild) sieht es noch deutlich scheußlicher aus. Aber so nah steht ja kein Mensch vor mir - außer vielleicht mein Lebensgefährte...
Samstag, 4. Februar 2017
Schiene 1 - Tag 8-10
Es fällt mir wirklich schwer, ohne zweites Frühstück auszukommen. Vorsorglich esse ich nach dem Aufstehen nun etwas mehr und sättigender: griechischer Joghurt mit Früchten und Haferflocken hält z.B. gut satt. Das Speicheln lässt langsam nach, aber ich habe das Gefühl, dass das Lispeln nicht besser wird. Aber man scheint es nicht zu hören. Meine Kieferorthopädin erklärte mir, dass ich manche Laute ganz anders und intensiver wahrnehme als mein Gegenüber. Ich habe das gestern mal getestet und einen kurzen Vorlesetext aufgezeichnet und anschließend abgespielt. Man hört das Lispeln wirklich nicht:-)
Der Versuch, einen Joghurt mit Schienen zu essen, ist kläglich gescheitert. Naja, es war wirklich kein Problem, den Löffeln in den Mund zu schieben und den Joghurt zu schlucken. Aber meine Schienen sahen nachher richtig ekelig und unappetitlich aus. Das ganze Zeug zog sich zwischen Zähne und Plastik. So kann man sich nicht in der Öffentlichkeit präsentieren. Um euch zu beruhigen: Natürlich habe ich nachher brav Zähne und Schienen geputzt!
Meine "Spiegelbesuche" werden weniger. Dafür beginnt meine Zunge leicht zu schmerzen. Anfangs habe ich die teils scharfen Kanten der Schienen gar nicht so wahrgenommen. Aber mittlerweile entwickeln sich die ersten Irritationen im Mund. Mit einer Glasnagelfeile kann man die scharfen Stellen glätten. Das funktioniert prima.
Der Versuch, einen Joghurt mit Schienen zu essen, ist kläglich gescheitert. Naja, es war wirklich kein Problem, den Löffeln in den Mund zu schieben und den Joghurt zu schlucken. Aber meine Schienen sahen nachher richtig ekelig und unappetitlich aus. Das ganze Zeug zog sich zwischen Zähne und Plastik. So kann man sich nicht in der Öffentlichkeit präsentieren. Um euch zu beruhigen: Natürlich habe ich nachher brav Zähne und Schienen geputzt!
Meine "Spiegelbesuche" werden weniger. Dafür beginnt meine Zunge leicht zu schmerzen. Anfangs habe ich die teils scharfen Kanten der Schienen gar nicht so wahrgenommen. Aber mittlerweile entwickeln sich die ersten Irritationen im Mund. Mit einer Glasnagelfeile kann man die scharfen Stellen glätten. Das funktioniert prima.
Mittwoch, 1. Februar 2017
Schiene 1 - Tag 7
Mein erster Arbeitstag mit Invisalign. Das Sprechen strengt sehr an. Ich habe das Gefühl, dass ich viele Laute (s-Laute, z-Laute) neu lernen muss und mich bei jedem Wort auf die Aussprache konzentrieren muss. Natürlich klappt das nicht sofort. Der Schultag ist also furchtbar anstrengend, aber zum Glück hat mich kein Kind und kein Kollege auf meine Aussprache angesprochen. Abends sind Kiefer und Zunge erschöpft. Vor allem die untere Schiene ist dafür verantwortlich. Hätte nie gedacht, dass das Sprechen anfangs das Hauptproblem darstellt. Die Schienen liegen (anders als von mir angenommen - vielleicht war ich da auch etwas naiv?) ja nicht nur auf den Zähnen, sondern biegen sich noch etwas über den Gaumen, so dass die Zunge mit ihnen zwangsweise in Berührung kommt. Und ich habe nun wirklich keine übermäßig lange Zunge;-)
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